Lena Odenthal ermittelt in Tripsdrill
Mittwoch, 13. Oktober 2010Am kommenden Sonntag, 17. Oktober um 20.15 Uhr ist es soweit. Dann verwandelt sich der Erlebnispark Tripsdrill in der ARD in den Priska-Park, wo die Kommissare Lena Odenthal und Mario Kopper in einem Mordfall ermitteln. Im November des vergangenen Jahres hatten zwischen der Holzachterbahn „Mammut“ und dem Waschzuber-Rafting die Dreharbeiten des Südwestrundfunks stattgefunden.
Mammut-mäßige Filmkulisse
Kurz nach dem Saisonende 2009 entstand in Tripsdrill eine beeindruckende Filmkulisse zwischen der Holzachterbahn „Mammut“ und dem Waschzuber-Rafting. Eine Schiffschaukel, ein Karussell und eine Titanic-Riesenrutsche sowie bunte Luftballons und Zuckerwatten hauchten der spätherbstlichen Landschaft wieder Leben ein. Für den Tatort „Der Schrei“ baute das Produktionsteam in nur wenigen Tagen einen eigenen Vergnügungspark auf, den Ludwigshafener „Prisca-Park“. Dann konnte das 50-köpfige Team um Regisseur Gregor Schnitzler mit den Film-Aufnahmen beginnen. Ganze vier Tage lang wurden Szenen für eine Gesamtlänge von ungefähr 16 Minuten abgedreht. Unter anderem auch hoch oben auf der Holzachterbahn, wo für ein Klettermanöver sogar eine Stuntfirma im Einsatz war.
Neben den professionellen Schauspielern wie beispielsweise Ulrike Folkerts, Andreas Hoppe, Peter Espeloer und Brigitte Zeh wirkten auch zahlreiche Komparsen mit. Mitarbeiter des Erlebnisparks, die sonst hinter den Attraktionen stehen, durften für die Kamera selbst „Mammut“ fahren oder Maroni verkaufen. Auch die Feuerwehren der umliegenden Gemeinden Cleebronn und Brackenheim waren im Einsatz sowie einige Schüler aus Cleebronn, die im Rahmen eines Projekttages am Filmset dabei sein dürfen. Für Sie war es das größte die Dreharbeiten hautnah mitzuerleben.
Ein Rekord-Team aus bis zu zwölf emsigen Mitarbeitern des Erlebnisparks war seit Mittwochmittag damit beschäftigt, die unzähligen Socken paarweise und farblich gut gemixt, an die lange Leine zu hängen. Die Strecke führt durch den gesamten Erlebnispark entlang der Besucherwege aber auch kreuz und quer zwischen Weinkübeln und Waschzubern. Auf der Wiese vor der Burg „Rauhe Klinge“ wurde am Mittag der alte Rekord geknackt und fleißig weiter aufgehängt. „Damit die Socken richtig hängen, haben wir diese mit Kieselsteinen gefüllt. Dazu wurden insgesamt 1,5 Tonnen Kies verbraucht“, erklärt Dieter Fischer, einer der drei Geschäftsführer in Tripsdrill und Initiator der witzigen Rekord-Idee. Um den Rekord abzunehmen und die Vorgaben des Guinness-Buches zu überprüfen, waren das Notariat Brackenheim sowie das Vermessungsbüro Braun und Nagel aus Heilbronn vor Ort.
Jedes Jahr nach den Herbstferien schließt der Erlebnispark Tripsdrill seine Tore. Dann beginnen die vielen Helfer, die über 100 originellen Attraktionen winterfest zu machen. Nicht so in diesem Jahr: Waschzuber-Rafting und Mammut fahren weiter – zumindest für das Produktionsteam des SWR. Auf der Wiese vor der neuen Holzachterbahn sind einige Attraktionen hinzugekommen, die einen Hauch Farbe in die spätherbstliche Landschaft bringen: Schiffschaukel, Karussell, Riesenrutsche und Süßigkeitenstand. Riesige Luftballons und Zuckerwatten schmücken die Landschaft. In den vergangenen Tagen entstand so für den Film in Tripsdrill ein eigener Vergnügungspark, der „Priska-Park“. 



