Schienenschluss in Belantis
Freitag, 14. Mai 2010LEIPZIG, 11. Mai 2010. Das ist Rekord: In nur zwölf Arbeitstagen hat die Montage-Crew das Stahlgerüst der neuen Mega-Achterbahn bei BELANTIS errichtet.
Mit knapp einer Woche Vorsprung brachten die Experten heute in schwindelerregender Höhe das letzte Schienenelement an.
Die Silhouette des Freizeitparks hat sich mit der Fertigstellung des Stahlbaus damit eingehend verändert.
„So schnell haben wir noch nie einen Mega-Coaster aufgebaut“, sagt Montageleiter und Achterbahn-Spezialist Franz Maier, der seit 30 Jahren Fahrattraktionen rund um den Globus baut. „Der gesamte Stahlbau ist in präziser Handarbeit gefertigt. Toleranzen liegen hier im Millimeterbereich – da bleibt es bis zum letzten Teil des großen Puzzles immer spannend, ob vor Ort auch alle Elemente zueinander passen.“ Auf der Baustelle für die BELANTIS-Achterbahn läuft alles perfekt. Erst gestern montierten die Experten mit einem fast frei schwebenden Schienenverlauf eines der kompliziertesten Elemente, in dem die Fahrgäste später gleich zwei Mal auf dem Kopf stehen werden. Heute nun folgte das letzte Schienenelement mit der sogenannten Zero-G-Roll – eine Inversion, in der der Körper nach dem freien Fall vom 32 Meter hohen Liftturm zum zweiten Mal für einen kurzen Moment schwerelos sein wird. Das in sich gewrungene Überkopfelement wurde in einer Höhe von 24 Metern montiert, am zweithöchsten Punkt der neuen Attraktion.

